Büchertausch/Book swap in Beyoğlu – Blog now also in English

Nachdem ich so lange inaktiv war, habe ich beschlossen, in der nächsten Zeit mein Blog (mal wieder) zu überarbeiten. Erste Neuerung: ich möchte mehr kurze Informationen zu Istanbul geben, z.B. zu Veranstaltungen, und diese auch auf Englisch. So here we go 🙂 After having not been actively blogging for a while, I’ve decided to redo my blog in the near future. First change: I want to give more information about Istanbul, e.g. about events, and also write it in English. So here we go 🙂

Morgen Abend findet ein Büchertauschtreff statt, d.h. jeder bringt Bücher, CDs oder DVDs mit und tauscht diese gegen die anderer.

There’s a book swap taking place tomorrow night, i.e. you swap your books, CDs or DVDs for those of other people.

Ort/Place: Asmaaltı Cafe Bar (Kamerhatun Cad. No:13/A İstanbul Beyoğlu)

Zeit/Time: 12. Oktober, 20 – 23 Uhr/12 October, 8 – 11 p.m.

Mehr Infos/More info: Facebook-Event

© Wildkatze

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Long time no see, aber da war eine schwarze Katze!

Und plötzlich wachte ich auf und stellte fest, dass ich seit fast zwei Monaten nichts mehr geschrieben hatte … Zwei Monate sind eine lange Zeit, in der viel passieren kann. Daher lasst mich als erstes meinen neuen Liebling vorstellen: Wildkatze junior.

Bodrum

Die Sommerferien waren lang, das Wetter in Istanbul unerträglich heiß und da ich mir leider den Besuch von Su Ada (eine künstliche Insel mit Schwimmbad im Bosporus) nicht täglich leisten konnte, fuhr ich Ende August spontan nach Bodrum an der Ägäis. Das war aus verschiedenen Gründen vielleicht nicht meine cleverste Idee, definitiv aber eine meiner besten.

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Bartın: Von Amasra bis Zauberei

Nach mehr als fünf Wochen Herbstwetter in Dänemark und Deutschland war ich vor allem eines: absolut urlaubsreif. So nahm ich die Einladung meiner Freundin D. gerne an und besuchte sie und ihre Familie in der Region Bartın am Schwarzen Meer.

Kreative Beschäftigung am Strand

Alleine die Hinfahrt lohnte sich schon – als Anbieter kann ich Kamil Koç empfehlen, bei dem die etwa 5 1/2-stündige Fahrt 45 Lira kostet und außerdem waren die Herren im Buchungsbüro so charmant, hielten mich zwar für griechisch (immer mal was Neues), aber für ungeheuer schön. Zudem gibt es einen Servicebus, der mich z.B. direkt vom Taksim bis zur dichtesten Haltestelle in Alibeyköy fuhr. Dann ging’s richtig los:

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Wie ich vom bösen Blick befreit wurde

Eines vorneweg: ob ihr die folgende Geschichte glaubt, müsst ihr selbst entscheiden. Ich bin nicht religiös, ich glaube nicht an Leben nach dem Tod, aber ich glaube an nazar – den bösen Blick, denn …

Es war einmal, es war keinmal – so beginnen türkische Maerchen – es war an einem Sonnabendabend im Februar, als die Welt für kurze Zeit perfekt war. Ich war unterwegs in Istanbul, der perfekte Mann feierte seinen Geburtstag und hatte mich an seiner Seite. Auf dem Weg zum Restaurant stellte er etwas genervt fest, dass viele Leute auf der Istıklal mich ansahen, Maenner und Frauen gleichermassen mir Blicke zuwarfen. Erst als er mich darauf hingewiesen hatte, achtete ich darauf und musste ihm Recht geben. Ich verstand nur nicht, warum – ich an deren Stelle haette nur ihn angesehen. Die Feier verlief super.

Nach diesem Abend ging alles schief. Glück wurde Traenen, Spass Krieg, Aufmerksamkeit Respektlosigkeit, Stolz Kraenkung. Auch anderes zerbrach: in den ersten drei Tagen beispielsweise gingen sowohl mein Föhn als auch meine Bettlampenglühbirne kaputt.

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Willkommen im Wahnsinn

Warum wir unbedingt den Islam dem Christentum vorziehen müssen, erkläre ich einer Freundin im Traum. Ich verteidige meine Haltung und sage noch, dass der Islam Männern und Frauen wenigstens genaue Verhaltensregeln vorschreibt, als ich aufwache. – Fantastisch, mein Gehirn verarbeitet also tatsächlich all die Informationen, die ich gerade in meinen Sachbüchern und Zeitschriften lese. Als Atheist würde ich ja eigentlich keine der Religionen verteidigen, ich drehe mich lieber noch einmal um und schlafe weiter. Das war definitiv nicht die Lösung, denn nun renne ich durch Istanbul, immer entlang der Stadtmauer und finde keinen Eingang. Dafür findet mich eine Freundin (eine andere als im ersten Traum) und drückt mir einen Brief in die Hand. Was mich am meisten verwundert, ist, dass der Brief auf Dänisch beginnt und mitten drin Türkisch wird. Seit wann kann der Absender eigentlich Dänisch? Und seit wann  kann ich so viel Türkisch? Egal, ich muss rennen, denn im Brief steht, dass der Absender nach Amerika geht. Ich muss den Eingang finden … und wache schweratmend auf. – Keine in Istanbul spielenden Bücher auf Dänisch mehr für mich. Aber es erstaunt mich, wie viel Türkisch mein Gehirn unbewusst verarbeitet. Trotzdem hat mich der Traum mitgenommen, beide, und ich stehe endlich auf.

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